Würmer bei Hund & Katze
Blind entwurmen oder gezielt kontrollieren? Warum die regelmäßige Kotuntersuchung der klügere und schonendere Weg ist.
Diese Würmer kommen am häufigsten vor
Bei Hund und Katze treten vor allem Spulwürmer, Hakenwürmer und Bandwürmer auf. Sie leben im Darm, entziehen dem Tier Nährstoffe und können bei starkem Befall ernsthafte Beschwerden verursachen – besonders bei Welpen und älteren Tieren.
Anzeichen für einen Wurmbefall
- stumpfes Fell, aufgeblähter Bauch (vor allem bei Welpen)
- Durchfall, manchmal mit sichtbaren Wurmteilen
- „Schlittenfahren“ (Rutschen auf dem Po)
- Gewichtsverlust trotz gutem Appetit
Viele Tiere zeigen aber lange gar keine Symptome – deshalb ist die Kontrolle so wichtig.
Kotkontrolle statt blind entwurmen
Statt routinemäßig „auf Verdacht“ chemisch zu entwurmen, ist die regelmäßige Kotuntersuchung der klügere Weg: Sie zeigt, ob überhaupt ein Befall vorliegt – und nur dann wird gezielt behandelt. Das schont den Organismus und vermeidet unnötige Mittel. Diese Untersuchung mache ich in meinem eigenen Labor in Datteln.
Natürliche Unterstützung
Ein gesundes Darmmilieu macht es Würmern schwerer. Unterstützend kann man den Darm stärken und das Verdauungssystem widerstandsfähig halten. Bei nachgewiesenem Befall gehört die Behandlung in fachkundige Hände.
So beugen Sie vor
Kot zeitnah entfernen, Näpfe sauber halten, rohes Fleisch nur sicher behandelt füttern und die Kotkontrolle in sinnvollen Abständen durchführen. Einen Überblick über alle Wurmarten finden Sie auf der Seite Parasiten bei Tieren.
Häufige Fragen
Wie oft sollte ich eine Kotprobe untersuchen lassen?
Was bewirken natürliche Mittel bei Würmern?
Sind Würmer auf den Menschen übertragbar?
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