Leishmaniose beim Hund: Mittelmeerkrankheit verstehen & behandeln

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Leishmaniose beim Hund

Leishmaniose betrifft immer mehr Hunde aus dem Mittelmeerraum und Auslandstierschutz. So erkennen Sie die Anzeichen – und so behandle ich betroffene Hunde.

HundAktualisiert Juni 2026 · ca. 5 Min. Lesezeit

Was ist Leishmaniose?

Leishmaniose ist eine durch winzige Sandmücken übertragene Erkrankung, die vor allem im Mittelmeerraum verbreitet ist. Immer mehr Hunde bringen sie von Reisen mit oder kommen bereits infiziert aus dem Auslandstierschutz nach Deutschland. Die Erreger befallen innere Organe, Haut und Immunsystem.

Übertragung

Die Ansteckung erfolgt über den Stich infizierter Sandmücken – nicht direkt von Hund zu Hund im Alltag. Zwischen Infektion und ersten Symptomen können Monate bis Jahre liegen.

Mögliche Symptome

  • Hautveränderungen, Schuppen, kahle Stellen – oft rund um die Augen („Brillenbildung“)
  • schlecht heilende Hautstellen, übermäßiges Krallenwachstum
  • Gewichtsverlust, Mattigkeit
  • Nasenbluten, Lahmheiten
  • vergrößerte Lymphknoten

Diagnose

Ein Bluttest weist Antikörper bzw. den Erreger nach. Über eine Blutuntersuchung in meinem eigenen Labor lässt sich der Allgemeinzustand gut beurteilen und im Verlauf kontrollieren. Details zum Erreger finden Sie auf der Seite Leishmaniose bei Hund & Katze.

Eine lebenslange Aufgabe

Leishmaniose bleibt einem Hund meist ein Leben lang erhalten. Mit guter Betreuung können viele betroffene Hunde aber lange stabil und mit guter Lebensqualität leben.

Naturheilkundliche Behandlung

Mein Schwerpunkt liegt darauf, das Immunsystem zu stärken und den Organismus zu unterstützen. Jeder Hund bekommt einen individuellen Plan, den wir über regelmäßige Kontrollen anpassen. Sprechen Sie mich gern an – mit der Behandlung von Leishmaniose-Hunden habe ich viel Erfahrung.

Häufige Fragen

Ist Leishmaniose für meine Familie oder andere Tiere ansteckend?
Im Alltag steckt sich der Mensch praktisch nicht an, und auch von Hund zu Hund erfolgt keine direkte Übertragung – nötig ist der Stich einer infizierten Sandmücke.
Kann man Leishmaniose heilen?
Der Erreger bleibt in der Regel lebenslang im Körper. Heilen im Sinne von „komplett weg“ lässt sich das meist nicht – aber viele Hunde lassen sich gut stabilisieren und führen ein gutes Leben.
Mein Hund kommt aus dem Auslandstierschutz – sollte ich testen lassen?
Ja, ein Leishmaniose-Test ist bei Hunden aus dem Mittelmeerraum sinnvoll, auch wenn sie gesund wirken – je früher man Bescheid weiß, desto besser lässt sich behandeln.

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